Sterben ist das Allerletzte
Die Online-Talkserie ”Sterben ist das Allerletzte” widmet sich den Fragen, Problemen und Themen rund um Sterben, Tod und Trauer. Diese Aspekte werden in unserer Gesellschaft oft vernachlässigt oder sogar verdrängt. Darum verfügen wir häufig nicht über das nötige Wissen, Verständnis und Erfahrung, um angemessen mit ihnen umzugehen, wenn wir selbst betroffen sind. In ”Sterben ist das Allerletzte” lädt Rainer Simader (Leiter des Bildungswesens von Hospiz Österreich) Expert:innen, Betroffene und Angehörige ein, ihre Erfahrungen mit uns zu teilen. Besuche auch unseren Youtube-Kanal ”Let’s learn about death” für Videocontent zu all den Themen, die wir in diesem Podcast behandeln: http://www.youtube.com/@Letslearnaboutdeath
Die Online-Talkserie ”Sterben ist das Allerletzte” widmet sich den Fragen, Problemen und Themen rund um Sterben, Tod und Trauer. Diese Aspekte werden in unserer Gesellschaft oft vernachlässigt oder sogar verdrängt. Darum verfügen wir häufig nicht über das nötige Wissen, Verständnis und Erfahrung, um angemessen mit ihnen umzugehen, wenn wir selbst betroffen sind. In ”Sterben ist das Allerletzte” lädt Rainer Simader (Leiter des Bildungswesens von Hospiz Österreich) Expert:innen, Betroffene und Angehörige ein, ihre Erfahrungen mit uns zu teilen. Besuche auch unseren Youtube-Kanal ”Let’s learn about death” für Videocontent zu all den Themen, die wir in diesem Podcast behandeln: http://www.youtube.com/@Letslearnaboutdeath
Episodes
4 days ago
4 days ago
Schwere Erkrankungen treffen selten nur den oder die Betroffene – meist sind auch Angehörige tief involviert. In dieser Folge von Sterben ist das Allerletzte spricht Dr. Sylvia Brathuhn mit Rainer Simader über genau diese Menschen: jene, die pflegen, begleiten, trösten – und dabei selbst oft still leiden. Viele von ihnen finden sich plötzlich in einer Rolle wieder, die sie sich nie ausgesucht haben. Getrieben von Liebe, Verantwortung, Erwartungen – und häufig ohne jede Vorbereitung – werden sie zu „Kümmerern“ und tragen gleichzeitig viel Kummer. Sie sind oft die stillen Anwälte der Erkrankten, ständig im Einsatz, selten mit Raum für eigene Pausen. Dr. Brathuhn richtet einen liebevollen und tief empathischen Blick auf diese oft übersehenen Unterstützer:innen und wirft dabei wichtige Fragen auf: Warum ist Selbstfürsorge nicht egoistisch, sondern ein Akt der Verantwortung – auch gegenüber dem erkrankten Menschen? Was passiert mit dem gesamten Betreuungssystem, wenn die Bedürfnisse der Angehörigen systematisch übersehen werden? Und wie lässt sich in einer Situation voller Kontrollverlust und Hilflosigkeit ein inneres Gleichgewicht bewahren? Sie fragt auch, warum Angehörige meist nur in ihrer Funktion als „Kümmerer“ wahrgenommen werden – und nicht als Menschen, die selbst Schmerz und Überforderung erleben. Und sie lädt dazu ein, genauer hinzuschauen: Was sollten wir bewundern an jenen, die trotz aller Belastung mit dem Auge der Liebe begleiten? All das und noch viel mehr steht im Zentrum dieser berührenden Folge von Sterben ist das Allerletzte. Eine Einladung zum Hinschauen, Verstehen und Mitfühlen.
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Weiterführende Informationen: Leben mit Metastasen: https://www.frauenselbsthilfe.de/angebote/netzwerk-leben-mit-metastasen.html Kontakte zu Hospiz- und Palliativangeboten in deiner Region findest du unter: https://www.hospiz.at/ (Österreich) https://www.wegweiser-hospiz-palliativmedizin.de/ (Deutschland)
Hilfe findest du unter: 142 (Notruf), täglich 0-24 Uhr
https://www.telefonseelsorge.at/ (Österreich)https://online.telefonseelsorge.de/ (Deutschland)
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Die Online-Talkserie "Sterben ist das Allerletzte" widmet sich den Fragen, Problemen und Themen rund um Sterben, Tod und Trauer. Diese Aspekte werden in unserer Gesellschaft oft vernachlässigt oder sogar verdrängt. Darum verfügen wir häufig nicht über das nötige Wissen, Verständnis und Erfahrung, um angemessen mit ihnen umzugehen, wenn wir selbst betroffen sind. In "Sterben ist das Allerletzte" lädt Rainer Simader (Leiter des Bildungswesens von Hospiz Österreich) Expert:innen, Betroffene und Angehörige ein, ihre Erfahrungen mit uns zu teilen. --- mehr steht im Zentrum dieser berührenden Folge von Sterben ist das Allerletzte. Eine Einladung zum Hinschauen, Verstehen und Mitfühlen.
Thursday Feb 05, 2026
Das Trauerkaleidoskop - Wie bunt ist Trauer?
Thursday Feb 05, 2026
Thursday Feb 05, 2026
Chris Paul zählt zu den renommiertesten Expert:innen der modernen Trauerbegleitung im deutschsprachigen Raum. Seit über 20 Jahren begleitet sie trauernde Menschen, gibt Fortbildungen und schreibt Bücher zu diesem tiefgreifenden Thema. Im Gespräch mit Rainer Simader zeigt sie, wie vielschichtig – und im wahrsten Sinne des Wortes BUNT– Trauer sein kann. Sie stellt ein von ihr entwickeltes Modell zur Trauerbewältigung vor: das Trauerkaleidoskop. Vielleicht hast du selbst schon einmal durch ein Kaleidoskop geblickt – ein Spiel aus Farben und Formen, das sich mit jeder kleinen Drehung verändert. Ein faszinierendes Bild, das sich ständig neu zusammensetzt. Genau so beschreibt Chris Paul den Trauerprozess: facettenreich, individuell und in ständigem Wandel. Wie unterschiedlich gehen Partner:innen oder Familienmitglieder mit Trauer um? Wie können Trauernde einander besser verstehen? Welche kognitive Arbeit ist neben der emotionalen Bewältigung nötig? Und welchen Stellenwert hat das Überleben im Trauerprozess? All das – und viele weitere facettenreiche Aspekte der Trauer – sind Thema in dieser Folge von Sterben ist das Allerletzte.
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Weiterführende Informationen:
Buchtipp: Ich lebe mit meiner Trauer, Chris Paul. Erschienen bei Gütersloher Verlagshaus, 2017 Wir leben mit deiner Trauer, Chris Paul. Erschienen bei Gütersloher Verlagshaus, 2021
Das Trauerkaleidoskop: https://trauerkaleidoskop.de/
Zu Chris Paul: www.chrispaul.de
Caritas Kontaktstelle Trauer - kontaktstelletrauer@caritas-wien.at Link: https://www.caritas-wien.at/hilfe-angebote/zusammenleben/pfarrcaritas-und-naechstenhilfe/kontaktstelletrauerKontaktstelle Trauer Salzburg Link: https://hospiz-sbg.at/kontaktstelle-trauer/
Kontakte zu Hospiz- und Palliativangeboten in deiner Region findest du unter: https://www.hospiz.at/ (Österreich) https://www.wegweiser-hospiz-palliativmedizin.de/ (Deutschland)
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Die Online-Talkserie "Sterben ist das Allerletzte" widmet sich den Fragen, Problemen und Themen rund um Sterben, Tod und Trauer. Diese Aspekte werden in unserer Gesellschaft oft vernachlässigt oder sogar verdrängt. Darum verfügen wir häufig nicht über das nötige Wissen, Verständnis und Erfahrung, um angemessen mit ihnen umzugehen, wenn wir selbst betroffen sind. In "Sterben ist das Allerletzte" lädt Rainer Simader (Leiter des Bildungswesens von Hospiz Österreich) Expert:innen, Betroffene und Angehörige ein, ihre Erfahrungen mit uns zu teilen.
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Thursday Jan 29, 2026
Das Herz wird nicht dement. Menschen mit Demenz begleiten
Thursday Jan 29, 2026
Thursday Jan 29, 2026
Liebevoll und stärkend spricht Andrea Stöckl – Demenzexpertin, Ergotherapeutin und Validationslehrerin – mit Rainer Simader in dieser Folge von „Sterben ist das Allerletzte“ über Menschen mit Demenz. Im Mittelpunkt der Episode stehen hochbetagte Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Anschaulich erklärt Andrea Stöckl die vier Stadien der Demenz, wie wir sie erkennen und wie es gelingen kann, Menschen in diesen Phasen so zu unterstützen und zu begleiten, dass sie eine gute Lebensqualität erleben können. Die Expertin nimmt uns mit auf den Versuch zu verstehen, wie sich Demenz anfühlen könnte und welche Bewältigungsstrategien Betroffene entwickeln. Denn Menschen mit Demenz setzen sich mit Verlusten auseinander – mit jenen, die sie bereits erlitten haben, und mit denen, die sie aktuell erleben. Auch wenn es von außen manchmal so wirkt: Menschen mit Demenz werden nicht zu Kindern. Sie verfügen weiterhin über Weisheit und Lebenserfahrung in der Desorientierung. Es ist die Aufgabe aller Begleiter:innen, diese Weisheit zu erkennen. Andrea Stöckl plädiert dafür, Menschen mit Demenz zu verstehen, ihnen unterstützende Angebote zu machen und sie nicht zu korrigieren. Und sie gibt zahlreiche praktische Tipps, wie dies gelingen kann und welche therapeutischen Ansätze sinnvoll sind.
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Weiterführende Links & Buchtipps: Vicki de Klerk-Rubin: Demenz in der Familie. Validation für Angehörige Hildegard Nachum: Die Weisheit der Demenz Andrea Stöckl, Bettina Wallmüller, Barbara Sendlhofer: Biografiebasiertes Sturzpräventionstraining. Für Menschen mit kognitiven Funktionseinschränkungen. Hospiz- und Palliativeinrichtungen in deiner Region findest du unter: Österreich: https://www.hospiz.at/einrichtungsuebersicht/https://www.hospiz.at/einrichtungsueb... Deutschland: https://www.wegweiser-hospiz-palliativmedizin.de/https://www.wegweiser-hospiz-palliati... Schweiz: https://palliativkarte.ch --- Die Online-Talkserie "Sterben ist das Allerletzte" widmet sich den Fragen, Problemen und Themen rund um Sterben, Tod und Trauer. Diese Aspekte werden in unserer Gesellschaft oft vernachlässigt oder sogar verdrängt. Darum verfügen wir häufig nicht über das nötige Wissen, Verständnis und Erfahrung, um angemessen mit ihnen umzugehen, wenn wir selbst betroffen sind. In "Sterben ist das Allerletzte" lädt Rainer Simader (Leiter des Bildungswesens von Hospiz Österreich) Expert:innen, Betroffene und Angehörige ein, ihre Erfahrungen mit uns zu teilen.
Thursday Oct 30, 2025
Angst vor dem Ersticken? Das kann man tun!
Thursday Oct 30, 2025
Thursday Oct 30, 2025
Atemnot - Kaum ein Symptom ist am Lebensende so belastend – für Betroffene und Angehörige. Das weiß Alexander Müller, Physiotherapeut mit Spezialisierung auf Lungenerkrankungen, Palliative Care und Intensivmedizin. Im Gespräch mit Rainer Simader erklärt er in dieser Folge von „Sterben ist das Allerletzte“, was hinter Atemnot steckt. Denn: Atemnot betrifft nicht nur Menschen mit einer Lungenerkrankung. Sie kann viele Ursachen haben. In diesem Video darüber gesprochen wie Atemnot entsteht, was im Körper passiert und warum Angst und Panik sie verstärken können.
Du erfährst:
• Wie die Lunge, funktionelle Einschränkungen und emotionale Faktoren zusammenwirken.
• Wie man Atemnot selbst lindern kann – auch ohne Medikamente.
• Warum Bewegung und Belastung wichtig sind, wenn sie richtig dosiert werden.
• Welche Atemtechniken und Körperpositionen sofort helfen können.
• Wie Angehörige und Profis unterstützen können.
• Und: Warum sogar eine Zigarette kurzfristig beruhigend wirken kann – und was wirklich dahinter steckt.
Ein Video für Pflegende, Fachpersonen und Angehörige, die verstehen möchten, was Atemnot bedeutet – und wie man in dieser schwierigen Situation mit Wissen, Empathie und einfachen Maßnahmen helfen kann.
Weiterführende Links:
Österreichische Lungenunion: www.lungenunion.at
Expert:innen für die Behandlung von Atemnot und anderen Symptomen am Lebensende findest du in Hospiz- und Palliativeinrichtungen:
Österreich: https://www.hospiz.at/einrichtungsuebersicht Deutschland: https://www.wegweiser-hospiz-palliativmedizin.de Schweiz: https://palliativkarte.ch
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Die Online-Talkserie "Sterben ist das Allerletzte" widmet sich den Fragen, Problemen und Themen rund um Sterben, Tod und Trauer. Diese Aspekte werden in unserer Gesellschaft oft vernachlässigt oder sogar verdrängt. Darum verfügen wir häufig nicht über das nötige Wissen, Verständnis und Erfahrung, um angemessen mit ihnen umzugehen, wenn wir selbst betroffen sind. In "Sterben ist das Allerletzte" lädt Rainer Simader (Leiter des Bildungswesens von Hospiz Österreich) Expert:innen, Betroffene und Angehörige ein, ihre Erfahrungen mit uns zu teilen.
Thursday Oct 02, 2025
Demenz verstehen - Mensch sein bis zum Schluss
Thursday Oct 02, 2025
Thursday Oct 02, 2025
Das Bild von Demenz ist oft düster und mit Angst besetzt. Marianne Buchegger, Leiterin eines Tageszentrums für Menschen mit Demenz und Autorin auf derStandard.at, spricht mit Rainer Simader darüber, wie Betroffene und ihre Angehörigen die Krankheit selbst beschreiben, welche Bedürfnisse sie haben, welche Unterstützungsangebote existieren – und was sie persönlich aus den vielen Begegnungen mit Erkrankten gelernt hat. In diesem sympathischen, nachdenklichen, authentischen und Mut machenden Gespräch erzählt Marianne Buchegger, warum es so wichtig ist, frühzeitig Beratung in Anspruch zu nehmen, welche Rolle Tageszentren spielen, und sie betont den hohen Stellenwert informeller Unterstützung. Ebenso spricht sie darüber, warum es bedeutsam ist, dass Freund:innen und Nachbar:innen aufmerksam sind und wie wir konkret Hilfe anbieten können. Auch Initiativen wie „demenzfreundliche Bezirke“ werden vorgestellt – Orte, an denen Kaffeehäuser, Museen, Apotheken und andere Einrichtungen für Menschen mit Demenz ein sicheres Umfeld schaffen. Und die wichtigste Botschaft lautet: Es geht darum, Mensch-Sein bis zum Schluss zu ermöglichen.
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Weiterführende Informationen:
Broschüre Gut Leben mit Demenz - Ein Wegweiser: https://broschuerenservice.sozialministerium.at/Home/Download?publicationId=357 Informationen unter anderem zu Selbsthilfegruppen: https://www.demenzselbsthilfeaustria.at/ https://www.cs.at/angebote/cs-alzheimer-und-demenzbetreuung/cs-tageszentren Verein ProMENZ: https://www.promenz.at/
Hospiz- und Palliativeinrichtungen in deiner Region findest du unter: Österreich: www.hospiz.atDeutschland: https://www.dgpalliativmedizin.de/ ---
Die Online-Talkserie "Sterben ist das Allerletzte" widmet sich den Fragen, Problemen und Themen rund um Sterben, Tod und Trauer. Diese Aspekte werden in unserer Gesellschaft oft vernachlässigt oder sogar verdrängt. Darum verfügen wir häufig nicht über das nötige Wissen, Verständnis und Erfahrung, um angemessen mit ihnen umzugehen, wenn wir selbst betroffen sind. In "Sterben ist das Allerletzte" lädt Rainer Simader (Leiter des Bildungswesens von Hospiz Österreich) Expert:innen, Betroffene und Angehörige ein, ihre Erfahrungen mit uns zu teilen.
Thursday Sep 11, 2025
Vom Sterbewunsch zum assistierten Suizid
Thursday Sep 11, 2025
Thursday Sep 11, 2025
Menschen mit schweren Erkrankungen oder alte Menschen formulieren immer wieder den Wunsch zu sterben. "Geben Sie mir doch etwas, damit ich sterben kann" oder "wenn es doch endlich vorbei wäre", sind zwei Beispiele für zahlreiche Formulierungen. Doch ist ein Sterbewunsch automatisch ein Suizidwunsch? Was sind die konkreten Rahmenbedingungen für den "assistierten Suizid" in Österreich und welche Alternativen für ein Sterben in Würde gibt es? Dazu spricht Rainer Simader mit dem Palliativmediziner Dr. Dietmar Weixler, der von 2021 bis 2025 Präsident der Österreichischen Palliativgesellschaft war. In diesem klaren, informativen und tiefen Gespräch erfährst du mehr zu Gründen, warum Menschen, die schwer krank sind, sterben wollen. Warum wir keine Angst haben brauchen, mit Menschen über Sterbewünsche zu sprechen und warum vor allem Ärzt:innen, Pflegepersonen und weitere Profis das Thema sogar aktiv ansprechen sollten. Und es geht um Vertrauen. Denn einen Sterbewunsch auszusprechen, bedeutet einen großen Vertrauensbeweis in die Person, die ihn hört.
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Wenn du den Verdacht hast, dass sich eine Person selbst töten möchte und nicht weißt, wie du damit umgehen könntest oder selbst darüber nachdenkst, dir das Leben zu nehmen und mit jemandem reden möchtest - findest du hier Hilfe:
Deutschland: Telefonnummern 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222 Österreich: Telefonnummer 142 Schweiz: Telefonnummer 143
Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Reden hilft immer!
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Weiterführende Informationen: Hospiz- und Palliativeinrichtungen in deiner Region findest du unter: Österreich: www.hospiz.at Deutschland: https://www.dgpalliativmedizin.deDie Berichtsdatenbank der österreichischen Palliativgesellschaft zum assistierten Suizid findest du hier: www.ascirs.at Mehr Information zur Unterstützung bei der Durchführung des assistierten Suizids findest du bei der österreichischen Gesellschaft für ein humanes Lebensende: https://www.oeghl.at/
Monday Feb 24, 2025
Selbsthilfe bei Krebs: Anders verstanden werden
Monday Feb 24, 2025
Monday Feb 24, 2025
Muss ich in einer Selbsthilfegruppe einen Seelenstriptease hinlegen? Zieht mich das Leid der anderen nicht noch weiter hinunter? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Dr. Sylvia Brathuhn im Gespräch mit Rainer Simader in dieser Folge von Sterben ist das Allerletzte. Sylvia Brathuhn war selbst an Krebs erkrankt und viele Jahre Bundesvorsitzende der Frauenselbsthilfe Krebs in Deutschland. Selbsthilfegruppen bieten erkrankten Menschen Halt, wenn ihnen der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Sie vermitteln qualitätsgesicherte Informationen und sind eine Art Reisegemeinschaft für all jene, die sich im unbekannten Terrain einer Krebserkrankung wiederfinden. Viele Mitglieder berichten, dass sie sich in diesen Gruppen „anders“ verstanden fühlen – ohne lange Erklärungen. Sie begegnen dort Menschen, die ihnen als Vorbilder dienen, und finden oft einen neuen Platz im Leben, den die Krankheit ins Wanken gebracht hat. Diese Folge gewährt spannende Einblicke in die vielfältigen Aufgaben von Selbsthilfegruppen – und zeigt, dass sie weit mehr sind als nur Gespräche im Stuhlkreis.
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Weiterführende Informationen:
Buchtipp: Reise mit Mut. Mein Platz im Leben nach der Diagnose Krebs. Von Silvia Brathuhn, Sabine Zwierlein-Rockenfeller und Rainer Simader. Erschienen bei Vandenhoeck & Ruprecht, 2025.
Beratung zur Selbsthilfe in Österreich erhältst du bei der Österreichischen Krebshilfe: https://www.krebshilfe.net/
Überblick über Selbsthilfegruppen bei Krebserkrankungen in Deutschland: https://hausderkrebsselbsthilfe.de/
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Die Online-Talkserie "Sterben ist das Allerletzte" widmet sich den Fragen, Problemen und Themen rund um Sterben, Tod und Trauer. Diese Aspekte werden in unserer Gesellschaft oft vernachlässigt oder sogar verdrängt. Darum verfügen wir häufig nicht über das nötige Wissen, Verständnis und Erfahrung, um angemessen mit ihnen umzugehen, wenn wir selbst betroffen sind. In "Sterben ist das Allerletzte" lädt Rainer Simader (Leiter des Bildungswesens von Hospiz Österreich) Expert:innen, Betroffene und Angehörige ein, ihre Erfahrungen mit uns zu teilen
Thursday Jan 30, 2025
Trauer nach Suizid: Vom Umgang mit Schuld und Scham
Thursday Jan 30, 2025
Thursday Jan 30, 2025
Chris Paul beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit dem Thema Trauer nach Suizid. Als Autorin, Dozentin und selbst betroffene Angehörige ist sie in dieser Folge von "Sterben ist das Allerletzte" im Gespräch mit Rainer Simader. Im Fokus steht das Stigma des Suizids und die Frage, warum Schuld und Scham häufige Gefühle bei Trauernden sind und wie diese miteinander verknüpft sind. Welche Funktion hat die Schuldzuweisung, und warum ist Scham oft das lauteste, aber kaum sichtbare Gefühl bei Hinterbliebenen? Suizidtrauer ist Trauer, und Trauernde möchten nicht auf den Suizid ihres Angehörigen reduziert werden. In dieser Folge geht es darum, was Trauernden nach einem Suizid hilft, was sie brauchen und wann es sinnvoll ist, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch Wut und die Notwendigkeit, diese in geeigneten Ventilen abzubauen, finden ihren Platz in diesem Gespräch. Chris Paul bietet zu all diesen Gefühlen wertvolle Erklärungen und zeigt großes Verständnis dafür, wenn sich Hinterbliebene gegen die Zumutung des Lebens wehren – besonders, wenn sich dieses von einem Moment auf den anderen so grundlegend verändert hat.
Wenn du den Verdacht hast, dass sich eine Person selbst töten möchte und nicht weißt, wie du damit umgehen könntest oder selbst darüber nachdenkst, dir das Leben zu nehmen und mit jemandem reden möchtest - findest du hier Hilfe:
Deutschland: Telefonnummern 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222 Österreich: Telefonnummer 142 Schweiz: Telefonnummer 143
Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Reden hilft immer!
Weiterführende Informationen:
Zu Chris Paul: www.chrispaul.de
Die Online-Talkserie "Sterben ist das Allerletzte" widmet sich den Fragen, Problemen und Themen rund um Sterben, Tod und Trauer. Diese Aspekte werden in unserer Gesellschaft oft vernachlässigt oder sogar verdrängt. Darum verfügen wir häufig nicht über das nötige Wissen, Verständnis und Erfahrung, um angemessen mit ihnen umzugehen, wenn wir selbst betroffen sind. In "Sterben ist das Allerletzte" lädt Rainer Simader (Leiter des Bildungswesens von Hospiz Österreich) Expert:innen, Betroffene und Angehörige ein, ihre Erfahrungen mit uns zu teilen.
Thursday Oct 10, 2024
Humor am Sterbebett
Thursday Oct 10, 2024
Thursday Oct 10, 2024
Humor kann entlasten aber auch verletzend sein - es ist ein feines Spiel, den richtigen Ton zu treffen. Besonders im Umgang mit schwer kranken oder sterbenden Menschen braucht es dafür Empathie, Authentizität und eine echte Beziehung. Rainer Simader spricht in dieser Folge mit Eva Masel, Professorin und Leiterin der klinischen Abteilung für Palliativmedizin am AKH Wien, über die Rolle von Humor am Lebensende und der oft überraschenden Lebendigkeit auf einer Palliativstation. Gemeinsam erkunden sie, wie und ob Humor am Lebensende eingesetzt werden kann, ob er Trost spendet und ob man mit einem Eiskratzer des Bestattungsmuseums Wien auf dem "Mit uns kratzen Sie besser ab" steht, besser durch den Winter kommt. Neben Humor geht es auch um die innere Haltung, die wir gegenüber vulnerablen Menschen haben.
Weiterführende Informationen:Kontakte zu Hospiz- und Palliativangeboten in deiner Region findest du unter:https://www.hospiz.at/ (Österreich)https://www.wegweiser-hospiz-palliati... (Deutschland)
Die Online-Talkserie "Sterben ist das Allerletzte" widmet sich den Fragen, Problemen und Themen rund um Sterben, Tod und Trauer. Diese Aspekte werden in unserer Gesellschaft oft vernachlässigt oder sogar verdrängt. Darum verfügen wir häufig nicht über das nötige Wissen, Verständnis und Erfahrung, um angemessen mit ihnen umzugehen, wenn wir selbst betroffen sind. In "Sterben ist das Allerletzte" lädt Rainer Simader (Leiter des Bildungswesens von Hospiz Österreich) Expert:innen, Betroffene und Angehörige ein, ihre Erfahrungen mit uns zu teilen.
Thursday Sep 19, 2024
Wenn die bessere Hälfte fehlt
Thursday Sep 19, 2024
Thursday Sep 19, 2024
Kathrin Unterhofer, Leiterin der Kontaktstelle Trauer bei der Caritas der Erzdiözese Wien, spricht mit Rainer Simader über die vielen Verluste, die mit dem Tod des Partners oder der Partnerin einhergehen. Dabei spannt sich der Bogen von der tiefen Trauer über den Verlust gemeinsamer Zukunftspläne, über die Angst, die große Liebe zu vergessen, bis hin zum Umgang mit Gefühlen wie Wut gegenüber der/dem verstorbenen Partner:in oder sogar Erleichterung. Kathrin schöpft aus ihrer langjährigen Erfahrung als Trauerbegleiterin und beleuchtet, wie ein Leben als Witwe:r in einem Umfeld voller Paare gelingen kann. Sie spricht offen über Themen wie das Bedürfnis nach Nähe und Sexualität und gibt wertvolle Impulse, wie man Kinder unterstützen kann, wenn ein Elternteil stirbt oder sterben wird. Immer wieder erinnert sie uns, wie wichtig für Trauernde das Hineinspüren ist, was ihnen wirklich gut tut. Die Begleitenden erinnert sie, dass gut gemeinte Ratschläge oft fehl am Platz sind – die Trauernden selbst sind die Expert:innen ihres eigenen Lebens.
Weiterführende Informationen:
Caritas Kontaktstelle Trauer Link: https://www.caritas-wien.at/hilfe-ang... Kontaktstelle Trauer Salzburg Link: https://hospiz-sbg.at/kontaktstelle-t...
Kontakte zu Hospiz- und Palliativangeboten in deiner Region findest du unter: https://www.hospiz.at/ (Österreich)
https://www.wegweiser-hospiz-palliati... (Deutschland)
Bei finanziellen Krisen wende dich an eine Sozialberatungsstelle in deiner Region
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